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Standpunkte Grundbildung

Nachholbildung wirkt gegen Fachkräftemangel

Jede achte Person zwischen 25 und 64 hat keinen Berufsabschluss. Obwohl ein beträchtliches Potenzial vorhanden ist, schaffen es nur wenige Erwachsene ohne Berufsabschluss, eine Erstausbildung zu absolvieren. Es gilt, den Zugang zu Information, Beratung und Begleitung zu verbessern und finanzielle Hürden aus dem Weg zu schaffen. Dazu müssen die Kantone die Stipendiengesetze anpassen und mit der Sozialhilfe abstimmen. Zudem sollen mehr Erwerbslose mithilfe von Ausbildungszuschüssen der Arbeitslosenversicherung eine Erstausbildung absolvieren.
Von Angela Zihler, Projektleiterin Berufsbildung Travail.Suisse
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Mehr Erstabschlüsse für Erwachsene — Berufsbildung neu denken

Positionspapier von Angela Zihler, Projektleiterin Berufsbildung
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Nachholbildung für Erwachsene: aktivieren wir dieses Potential zum Vorteil aller!

Seit mehreren Jahren weist Travail.Suisse darauf hin, dass viele Erwachsene ohne Berufsbildung im Alter zwischen 25 und 40 Jahren eine Ausbildung absolvieren könnten, dieses Potential jedoch ungenügend genutzt wird. Seit drei Jahren gibt es mehr Lehrstellen als Lernende. Diese Feststellung, gepaart mit dem Abstimmungsresultat vom 9. Februar, das die Zuwanderung beschränkt, muss auf politischer Ebene zu einem Paradigmenwechsel führen. Es ist möglich, einen Teil der betroffenen Erwachsenen durch eine speziell auf sie ausgerichtete Nachholbildung besser und langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Es liegt im Interesse der Betroffenen, beruflich und finanziell selbständig zu werden. Es liegt aber auch im Interesse der Wirtschaft, über qualifizierte Fachkräfte zu verfügen, und des Staates, langfristig weniger Sozialleistungen zu entrichten.
Josiane Aubert, Nationalrätin, Vizepräsidentin von Travail.Suisse
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Trotz beträchtlichem Potential nur wenige Berufsabschlüsse von Erwachsenen

Jede achte Person zwischen 25 und 64 hat keinen Berufsabschluss. Obwohl ein beträchtliches Potenzial vorhanden ist, schaffen es nur wenige Erwachsene ohne Berufsabschluss, eine Erstausbildung zu absolvieren. Es gilt, den Zugang zu Information, Beratung und Begleitung zu verbessern und finanzielle Hürden aus dem Weg zu schaffen. Dazu müssen die Kantone die Stipendiengesetze anpassen und mit der Sozialhilfe abstimmen. Zudem sollen mehr Erwerbslose mithilfe von Ausbildungszuschüssen der Arbeitslosenversicherung eine Erstausbildung absolvieren.
Angela Zihler, Projektleiterin Berufsbildung Travail.Suisse
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Fokus der Berufsbildung neu ausrichten

Die letzten zehn Jahre der Berufsbildung waren geprägt vom Lehrstellenmangel. Dieser wurde erfolgreich behoben und unterdessen abgelöst vom Fachkräftemangel. Die Herausforderung der Berufsbildung besteht deshalb heute darin, mehr erwachsene Personen in die Grundbildung zu bringen. Damit das gelingt, fordert Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitneh-menden, ein Commitment der Verbundpartner und mehr finanzielle Mittel von Bund und Kanto-nen.
Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse
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„Die Lehre meistern“ — neuer Ratgeber von Travail.Suisse

Der neue Ratgeber „Die Lehre meistern“ richtet sich an Jugendliche, die eine Berufslehre be-ginnen. Er informiert über Rechte und Pflichten und gibt Hinweise und Tipps, um sich schnell im Betrieb und der Berufsfachschule zurecht zu finden. Der Ratgeber von Travail.Suisse reiht sich ein in eine Serie von Broschüren, die Fragen aus der Arbeitswelt beantworten.
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Nachholbildungen gezielt fördern

Es wird erwartet, dass der Bundesrat in der Sommersession seinen Vorschlag zum Weiterbildungsgesetz dem Parlament übergibt. Für Travail.Suisse ist es unabdingbar, dass das Weiterbildungsgesetz in Zukunft einen Beitrag zur Nachholbildung von Personen leistet, insbesondere von Personen, die über keinen beruflichen Erstabschluss verfügen. Dazu schlägt Travail.Suisse eine Bestimmung vor, welche Bund und Kantone zusammen mit den Organisationen der Arbeitswelt zu Massnahmen verpflichtet, die erwerbstätige Personen ohne berufliche Grundbildung auf die anderen Qualifikationsverfahren (Nachholbildung) vorbereiten.
Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik, Travail.Suisse
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Attestlehre hat Praxistest bestanden

Eine erste Auswertung zeigt, dass sich die Attestlehre (EBA-Lehre) in der Praxis bewährt hat. Lernende, Lehrbetriebe und Berufsschullehrkräfte sind mit der Ausbildung zufrieden. Jeder fünfte Jugendliche tritt nach Lehrabschluss direkt in eine Lehre zum Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ein. Diese Über-trittsquote sollte erhöht werden. Ebenso sollte die längerfristige Eingliederung in den Arbeitsmarkt sorgfältig beobachtet werden. Viele Betriebe wissen zu wenig über die neue Ausbildung und wie sie EBA-Lehrabgänger und –abgängerinnen einsetzen können. Hier besteht Handlungsbedarf bei den Bra-chenorganisationen.
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Mit einem Validierungsverfahren zu einem gleichwertigen Berufsabschluss

Erwachsene mit der erforderlichen Berufserfahrung können über ein Validie-rungsverfahren einen Berufsabschluss erlangen. Dieser Berufsabschluss besitzt den gleichen Wert wie ein Abschluss nach einer „ordentlichen“ Lehre. Aufgabe der zuständigen Organisationen der Arbeitwelt — d.h. der Berufsverbände und Branchenorganisationen — ist es, diese Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses herzustellen. Sie bestimmen die Bildungsinhalte, stellen die Prüfungsexperten und nehmen Einsitz im Validierungsorgan. Damit sorgen die zuständigen Be-rufsverbände und Branchenorganisationen selbst für die inhaltliche Qualität ihrer Validierungsverfahren.
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Berufsmatura: Das heutige System hat sich bewährt, Optimierungen sind aber nötig

Die Berufsmatura (BM) ist eine Erfolgsgeschichte. Optimierungen sind aber notwendig, um leistungsstarke Jugendliche in Konkurrenz zum Gymnasium bei der Stange zu halten. Die Abschaffung der BM-Richtungen, wie sie vom BBT beabsichtigt wird, bringt unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen viel Unruhe, aber wenig Zusatznutzen. Vielmehr sollte das Gewicht auf einen leichten Ausbau der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit und auf die Möglichkeit einer lehrbegleitenden Berufsmatura für alle gelegt werden.
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