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Finanzierung

Finanzierung

Ab 2008 wird der Bund über das BBT die Berufsbildung mit leistungsorientierten Pauschalbeiträgen an die Kantone unterstützen und 10% des Globalkredits für die Unterstützung von Projekten zur Entwicklung der Berufsbildung und der Qualitätssicherung vorsehen. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die Regeln nach altem Berufsbildungsgesetz.

Die OdA werden ab 2008 nur noch für Berufs-und höhere Fachprüfungen sowie schweizerisch anerkannte Bildungsgänge an höheren Fachschulen Direktbeiträge des Bundes erhalten. Die übrigen Leistungen der OdA werden über die Pauschalen an die Kantone abgegolten und z.T. in interkantonalen Schulabkommen der EDK geregelt. Die Kantone werden über die Weiterleitung der Bundessubvention an die OdA  und die Höhe der Kantonsbeiträge (z.B. an die ÜK ) zu entscheiden haben.

Was der Bund mit der Kantonspauschale subventioniert, ist im neuen Berufsbildungsgesetz aufgeführt. Berechnet wird der Bundesbeitrag anhand der Anzahl Lernender im jeweiligen Kanton. Der Beitrag an die berufliche und berufsorientierte Weiterbildung wird darin ebenfalls eingeschlossen sein.

Anmerkung: Die vorgesehene Regelung der Finanzierung im Rahmen des neuen Berufsbildungsgesetzes scheint sich nicht zu bewähren. Bund, Kantone und OdA sind daran, bessere Lösungen zur Finanzierung der Höheren Berufsbildung zu finden.

Berufsbildungsfonds

Das neue Berufsbildungsgesetz ermöglicht den Organisationen der Arbeitswelt die Schaffung von Berufsbildungsfonds. Auf Antrag können diese Fonds unter bestimmten Voraussetzungen durch den Bundesrat allgemeinverbindlich erklärt werden. So können die Berufsverbände auch so genannte Trittbrettfahrer mit einbeziehen.

Gesetzliche Grundlagen: